Veranstaltung am 3. Mai: Status Wo? Radfahren auf Neuköllns Magistralen

Podiumsdiskussion zum Radverkehr auf Sonnenallee, Karl-Marx-Straße und Hermannstraße

Mit

  • Martin Hikel, Bezirksbürgermeister Neukölln,
  • Jens Holger Kirchner, Staatssekretär für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz,
  • Burkhard Stork, Bundesgeschäftsführer ADFC e.V. und
  • Yvonne Hagenbach, Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln / Changing Cities e.V.

moderiert von Gereon Asmuth, Redakteur der „taz, die tageszeitung“ und „tv.berlin“-Moderator,

im Historischen Brauhaus (alte Kindl-Brauerei), Sudhaus 2, Berlin-Neukölln

am 3. Mai 2018, 18 bis 20 Uhr
Podium2018

Du hast Angst vor der Hermannstraße!

Der Spruch schafft es vielleicht nicht auf einen Jutebeutel, ist aber in Sachen Radfahren bittere Realität. Auf der Neuköllner Sonnenallee und Hermanstraße Rad zu fahren, erfordert viel Mut und Durchsetzungsfähigkeit. Rasende Automachos, Zweite-Reihe-Parker, Nahkampf mit Bussen und sich öffnende Autotüren sind an der Tagesordnung. Die chaotischen Zustände und altbackene Straßengestaltung führt immer wieder zu Unfällen, von denen leider 2017 einer tödlich endete.

Wer darauf keine Lust hat, lässt das Fahrrad stehen; das ist schlecht fürs Klima und schlecht für Neukölln. Für uns ist daher klar: die Situation auf den großen Magistralen muss sich ändern. Kein Vorbild ist die Karl-Marx-Straße. Die Radwegmarkierungen sind u.a. zu schmal, verlässlich zugeparkt und stellen bei weitem kein adäquates Angebot für z.B. Radfahrende Familien oder unsichere Radfahrende dar.

Mobilitätsgesetz – was ändert sich in Neukölln?

Mit dem Mobilitätsgesetz hat sich der Berliner Senat zum Ziel gesetzt, dass auch Straßen wie Sonnenallee und Hermannstraße für Radfahrende ohne latente Todesgefahr erreichbar sind. Wie und wie schnell der Weg dorthin gelingt, möchten wir mit euch und unseren Podiumsgästen diskutieren.

Martin Hikel ist sowohl neuer Bezirksbürgermeister von Neukölln, als auch Stadtrat für Straßen, Grün und Ordnung. Damit liegt die Gestaltung einer lebenswerten Stadt auch in seiner Hand. Parkraumbewirtschaftung, verkehrsberuhigte Nebenrouten und ein konsequenter Einsatz für gute Radinfrastruktur auf den Magistralen wären wichtige Maßnahmen in seinem Amt.

Jens-Holger-Kirchner, Staatssekretär für Verkehr im Senat, war bereits im Frühjahr 2017 bei uns zu Gast. Seitdem ist viel passiert… naja eigentlich nicht?! Was kann Neukölln vom Mobilitätsgesetz erwarten und wie geht es mit den beiden Magistralen weiter, die in die Zuständigkeit des Senats fallen?

Burkhard Stork ist Geschäftsführer des ADFC e.V. Bundesverband und wird mit einem Input zum Thema „Radverkehr für alle – wie wir die Massen auf das Rad bekommen“ für den Blick über den Tellerrand sorgen und aufzeigen was Radverkehr für eine Bedeutung und für ein Potenzial für lebenswerte Städte und Klimaschutz hat.

Yvonne Hagenbach spielt die Perspektive des Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln in die Debatte ein. Gemeinsam mit zwei Studenten haben wir uns eigene Gedanken zur Situation an den Magistralen gemacht und sind der Meinung: da geht einiges!

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