Netzwerk

Nomen est omen: Das Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln verfolgt das Ziel, Neukölln zu einem fahrradfreundlichen Ort zu machen. Bislang ist die Infrastruktur dafür unzufriedenstellend bis nicht vorhanden; das wissen alle, die regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sind und viele, die sich genau deswegen gegen das Fahrradfahren entscheiden.

Unser Ziel ist es, dass sich Kinder und Ältere, Sonntags- und Alltagsradler, Zügige und eher Gemütliche sicher und bequem mit dem Rad in/durch Neukölln bewegen können. Konkret bedeutet das: Mehr Fahrradwege, Fahrradstreifen, Fahrradstraßen und Abstellmöglichkeiten, sowie eine Umverteilung des Straßenraumes zugunsten eines sicheren, umweltfreundlichen und nachhaltigen Verkehrs.

Das Netzwerk vereint eine Vielzahl von Institutionen, die ein Interesse daran haben die Fahrradfreundlichkeit und Lebensqualität im Bezirk zu steigern:

  • Schulen und Kitas, weil Kinder mit dem Fahrrad gebracht werden oder selbst mit dem Fahrrad kommen können und dadurch ihre Kieze besser kennenlernen.
  • Gewerbetreibende, weil eine Stadt der kurzen Wege ihre Geschäfte besser laufen lassen.
  • Arbeitgeber*innen, weil ihre Mitarbeiter*innen erfrischter und gesünder sind.
  • Bewohner*innen, weil mehr Platz und Räume zum spielen, verweilen, spazieren und begegnen auf der Straße entstehen. Weniger Platz für Kfz und mehr Platz für Fahradfahrende und Fußgänger*innen bedeuten weniger Lärm, bessere Luft und insgesamt weniger Verkehrsstress (Emissionen / Lebensqualität / Freiräume).

Das Netzwerk möchte all diesen Menschen und Institutionen eine Stimme geben und setzen uns stellvertretend für sie auf allen Ebenen des Bezirks für Fahrradbelange ein. So stehen wir für den konsequenten Bau von Fahrradstreifen an allen Magistralen. Wir kämpfen für verkehrsberuhigte Nebenrouten. Wir arbeiten daran, dass es überall im Bezirk möglich ist, ein Fahrrad sicher anzuschließen. Zur schnellen Durchquerung des Bezirks sind dringend Schnellwege vonnöten und Lücken im Wegenetz müssen dringend geschlossen werden. Wir möchten allerdings nicht, dass diese Maßnahmen zu Lasten von Fußverkehr oder ÖPNV geht. Wir stehen für eine nachhaltige und soziale Verkehrs- und Stadtentwicklung.

Dazu sind wir auf unterschiedlichen Ebenen aktiv: Wir sammeln Informationen und Bedürfnisse unserer Mitglieder in den Kiezen, entwickeln Lösungsideen, machen Kampagnen für einzelne, wichtige Vorhaben, führen Gespräche mit Politik, Verwaltung und Experten, veranstalten kreative Aktionen und machen Öffentlichkeitsarbeit. Dabei arbeiten wir mit anderen Verbänden und Institutionen zusammen, um unsere Ziele zu erreichen. Das Netzwerk wird getragen von Aktiven, die ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Zeitbudgets flexibel bei uns einbringen.

Unser Plenum und Arbeitstreffen findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat, also einen Tag vor der Critical Mass statt. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

Das Netzwerk wird getragen von Ehrenamtlichen. Wir stellen hier eine Auswahl vor.

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