“Hot spots” im Richardkiez mit lokalen Mitgliedern identifiziert

IMG_20151216_213324Am 15.12. trafen sich im Pilotgebiet um den Richardplatz fast 20 Netzwerkmitglieder, Aktive und Interessierte, um darüber zu beraten, wie der Richardkiez und die angrenzenden Gebiete fahrradfreundlicher gestaltet werden können. Neben einigen grundsätzlichen Fragestellungen wurde die Arbeit des Netzwerkes hier konkret. Die Bedürfnisse unserer Netzwerkmitglieder konnten auf einer Karte eingetragen und auch gleich mögliche Lösungen diskutiert werden. Heraus kam eine erste – noch unvollständige – Liste von Hotspots im Richardkiez, die einer Steigerung der Fahrradfreundlichkeit und Lebensqualität im Wege stehen. Während einige dieser Punkte ganz Neukölln betreffen oder wahrscheinlich zur Verbesserung noch umfangreicher Planungen bedürfen, könnten andere schnell und unbürokratisch in die Tat umgesetzt werden. Die Problemstellen wurden so von allen Mitgliedern und Aktiven identifiziert und die Dringlichkeit bestätigt. Der Ball liegt hiermit im Feld der lokalen Politik und Verwaltung. Wir werden an jedem einzelnen dieser Punkte dran bleiben. Dort wo es schon Planungsprozesse gibt, werden wir aktiv mitgestalten und dort, wo der Bezirk noch auf sich warten lässt, weiter den Finger in die Wunde legen und Lösungsvorschläge entwickeln und diskutieren.

Danke an alle, die da waren, mitgeholfen und sich eingebracht haben, und an unseren Gastgeber Ismael vom Netzwerkmitglied „Das KAPiTAL“.

Die Liste der identifizierten hot spots kann hier abgerufen werden.

http://fahrradfreundliches-neukoelln.de/wp-content/uploads/2015/12/Hotspots-im-Richardkiez.pdf

Informationen zu Problemstellen im Richardkiez, die wir übersehen haben, oder anderswo in Neukölln nehmen wir jederzeit unter netzwerk@fahrradfreundliches-neukoelln.de entgegen.

1 comment on ““Hot spots” im Richardkiez mit lokalen Mitgliedern identifiziert”

  1. Martin

    Liebes Netzwerk,
    das sind alles sinnvolle Ideen. Ich würde mich freuen, wenn es aber ein Konzept gibt, das auf alle Kieze in Neukölln-Nord angewendet werden kann. Der Durchgangsverkehr wurde so wie ich das lese als größtes Problem identifiziert. Braucht es da nicht ein Konzept, das den Inter-Kiez-Verkehr, besonders nach Süden, ins Auge fast?
    Mir schwebe da eine Idee vor, wie die Vernetzung vom Kottbusser Tor über die Hobrechtstr. Rathaus Neukölln, Thomas und Lessing Höhe, Körner Park, Herthabrücke usw. bis über den Teltow-Kanal.
    Gruß,
    Martin

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